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01.02.2008
Praxis in der Schule:
Expertenvortrag am Fachgymnasium  
Dr. Oliver Schramm
Dr. Oliver Schramm - Continental AG

„Ohne Globalisierung geht es nicht!“ Dieses klare Bekenntnis machte Dr. Oliver Schramm deutlich an zahlreichen konkreten Beispielen seines Arbeitgebers, der Continental AG. Am Beispiel des alt eingessenen hannoverschen Unternehmens zeigt er den rund 80 Schülerinnen und Schülern der 12. Klassen des Fachgymnasiums Wirtschaft in Lehrte, wie die Continental AG seit 1979 mit verschiedenen Internationalisierungsprojekten engagierte und vom „local“ zum „global player“ wurde. Das Ziel, „wettbewerbsfähig zu bleiben“, lässt keine Zeit, die Augen vor der Globalisierung zu verschließen. Die Sättigung der Märkte und die rückläufigen Konsumentenzahlen in den Industrieländern machen es notwendig, neue Absatzmärkte zu erschließen und Kosten zu sparen, um das Unternehmen konkurrenzfähig und Arbeitsplätze zu erhalten. 

In beeindruckenden Beispielen berichtete Dr. Schramm von seinen Erfahrungen beim Aufbau von Werken, u. a. in Rumänien, China, Brasilien und Indien. Schramm machte außerdem an konkreten Investitionsrechungsbeispielen deutlich, warum es in Zeiten der Globalisierung wichtig ist, die bei uns angebotene Schulbildung für eine gute Qualifizierung zu nutzen. Daneben macht er anhand einfacher Gegenüberstellungen deutlich, dass für Investitions- und Standortentscheidungen viel zu oft nur harte Kostenfaktoren herangezogen werden. Sind es doch eine Vielzahl an Soft Skills, die die Produktivität eines Werkes ausmachen.  

„Wer sich nicht verbessern will, ist nicht mehr gut genug!“ Schramm appellierte, Bereitschaft zu Belastbarkeit, Interesse und Engagement zu zeigen: „Ruhen Sie sich nicht auf dem westeuropäischen Wohlstandspolster aus.“  

„Dieser Vortrag war eine Bereicherung! Es gab zahlreiche inhaltliche Überschneidungen zwischen Lernfeldern, u. a. Investitionsentscheidungen treffen, Controlling, Personalmanagment und Unternehmensführung, Kostenrechnung usw.“, stellt Lehrerin und Organisatorin Katrin Leinemann fest: „So entdecken die Schüler die Relevanz dessen, was sie am beruflichen Gymnasium lernen!“
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