BBSBL - Wir machen mobil ...
 

Betriebsbefragung
– Auswertung -


Broschüre:
Die Berufsbildenden
Schulen der
Region Hannover

(pdf 21,9 MB)


HAZ vom 26.02.2008

Lehrer Thomas Johannes (links) und der stellvertretende Schulleiter Gerhard Wolf
zeigen einen Kart mit Hybridantrieb, an dem die Berufsschüler derzeit noch basteln.
Das kleine Hybridmodell (kleines Bild) ist vor zwei Jahren als Projektarbeit an der
Fachschule Kraftfahrzeugtechnik entstanden (Fotos: Korte)



Berufsschule hofft auf Technologiezentrum

Antrag für Landesförderprogramm - Alternative Antriebstechnik

Die Berufsschule in Burgdorf möchte gern noch ein weiteres Stück vom großen Kuchen Konjunkturpaket II abbekommen. Mit Geld vom Land, so die Hoffnung, könnte man am Berliner Ring ein Technologiezentrum für alternative Antriebstechnik wie Hybrid-, Elektro- oder Wasserstoffmotoren errichten. Das Land arbeitet noch an den konkreten Förderrichtlinien.

VON NORBERT KORTE

Burgdorf. Mit moderner Fahrzeugtechnik hat die bislang noch als Berufsbildende Schulen (BBS) Burgdorf-Lehrte firmierende Einrichtung bereits Erfahrung gesammelt, seit 2005 in Burgdorf alle Berufsausbildungen rund um das Thema Mobilitätswirtschaft konzentriert worden sind. Dazu würde hervorragend passen, dass das Land jetzt rund 21 Millionen Euro Fördermittel bereitstellen wolle, um an bis zu acht Standorten landesweit Innovationszentren an Berufsschulen zu errichten, wie BBS-Schulleiter Gerd Klaus sagt.

Klaus hat deshalb bereits einen Förderantrag geschrieben und verweist darauf, dass das Land gerade auf den Punkt alternative Antriebstechnik Wert lege. Er hofft, in einem solchen Zentrum künftig die ohnehin enge Verbindung von Elektro- und Fahrzeugtechnik weiterentwickeln zu können. Schon jetzt seien viele Autos mit Hybridtechnik unterwegs. Nicht nur künftige Fahrzeugmechatroniker, sondern auch Techniker und Meister, die man an der Schule ausbilde, müssten sich mit der neuen Technik auskennen.

Fünf Millionen Euro für zwei BBS-Technologiezentren hat die Regionsverwaltung bereits auf ihrer kürzlich veröffentlichten Liste mit beim Land anzumeldenden Fördermaßnahmen verzeichnet. Bislang gebe es aber noch keine Entscheidung über Themenfelder und Standorte, sagte eine Sprecherin von Regionspräsident Hauke Jagau. Der hat vorgeschlagen, den BBS-Standort am Berliner Ring mit eigenen Mitteln aus dem Konjunkturprogramm des Bundes auszubauen und dafür den Standort Lehrte samt Fachgymnasien aufzugeben.

Die Ansiedlung der Fachgymnasien für Wirtschaft und Technik mit rund 460 Schülern direkt nebenan stellt für Regina Brunschön. Leiterin des Gymnasiums am Berliner Ring, kein Problem dar: „Ich glaube nicht an eine große Abwanderungswelle.“ Bürgermeister Alfred Baxmann, der von einer Aufwertung des Bildungsstandortes Burgdorf spricht, will die Neubaupläne „absolut positiv begleiten“.

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