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Betriebsbefragung
– Auswertung -





  Broschüre:
 
  Die Berufsbildenden
  Schulen der
  Region Hannover

  (pdf 21,9 MB)

HAZ vom 05.02.2010




BBS-Anbau schafft 15 neue Klassenräume

Harter Winter verzögert den Baubeginn


Die Baupläne für den Erweiterungsbau der Berufsbildenden Schulen am Berliner Ring liegen fertig in der Schublade. Doch der Frost verhindert einen Baubeginn.

VON STEFAN HEINZE

BURGDORF. Der für den Sommer 2011 geplante Umzug der Fachgymnasien Wirtschaft und Technik von Lehrte nach Burgdorf werde sich allerdings nicht verzögern, versicherte Schulleiter Gerhard Klaus. Sobald es das Wetter zulässt, soll mit dem Bau begonnen werden. Der dreigeschossige Anbau mit 1100 Quadratmeter Nutzfläche soll 15 Klassenräumen Platz bieten.

Für den Unterricht in größeren Lerngruppen können auf jeder Etage jeweils drei Räume zu einem verbunden werden. Jeder Raum wird mit mindestens sechs Computerarbeitsplätzen ausgestattet. Wie viele reine Computerräume das Haus bekommt, wird von der Nutzung abhängen. Da die Fachgymnasiasten beispielsweise Labore für Automatisierungs-, Netzwerk- und Elektrotechnik im bestehenden Bau bekommen, müssen im Gegenzug andere BBS-Schüler im Erweiterungsbau unterrichtet werden. Zusammen mit der energetischen Sanierung des Altbaus und dem Umbau der ehemaligen Hausmeisterwohnung zu Klassenräumen kostet die Baumaßnahme annähernd 5,5 Millionen Euro.

Zu den Neuerungen zählt auch die mehr als 50 000 Euro teure und 30 Megabit schnelle Breitbandverkabelung des Standortes. Damit die später einmal 2500 Schüler sich verpflegen können, fließen 200 000 Euro in die Verlegung und gleichzeitige Erweiterung der Cafeteria. Weitere 400 000 Euro kostet die Einrichtung eines Labors für alternative Antriebe, 15 000 Euro die Anschaffung von 40 elektronischen, interaktiven Wandtafeln, sogenannten Whiteboards.



Der Auszubildende Fabian Mierendorff demonstriert den Gebrauch einer
interaktiven Tafel, einem sogenannten Whiteboard.  40 Stück davon werden
auch im Anbau installiert.     Foto: Heinze (Ausschnitt)


Schließlich soll der Standort am Berliner Ring mit der Handelslehranstalt (HLA) Vor dem Celler Tor mittels Standleitung verbunden werden. Um die Sicherheit zu erhöhen, bekommt die HLA zudem eine Anlage für Durchsagen. Die Gesamtkosten von fast sieben Millionen Euro werden aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung finanziert.


SICHERHEIT


Sprechanlage für den Notfall


Die Region investiert in die Sicherheit der Schüler und Bediensteten in der Handelslehranstalt (HLA) der Berufsbildenden Schulen. Die Schule kann bei Notfällen bereits jetzt ein Warnsignal ertönen lassen. Nun wird eine Sprechanlage nachgerüstet, mit der Durchsagen in alle Klassenräume möglich sind,wie BBS-Leiter Gerhard Klaus berichtet. Die Anlage soll ins Sicherheitskonzept der Berufsschulen integriert werden. Dieses regelt für alle möglichen Situationen – vom Brand bis zum Amoklauf – die Informationsund Handlungsabläufe. Dazu gehören eine Brandschutzübung und die Präventionsarbeit. hz
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