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HAZ vom 23.09.2005
Qualitätsmanagement ist das erste Ziel
Der Laatzener Gerhard Klaus wurde zum neuen Leiter der Berufsbildenden Schulen Burgdorf-Lehrte ernannt

Von Stefan Heinze
Zahlreiche neue Berufe, 800 Schüler mehr und auch 40 Lehrer zusätzlich – der neue Leiter der Berufsbildenden Schulen Burgdorf-Lehrte (BBS), Gerhard Klaus (56), steht vor großen Herausforderungen.

Burgdorf. Noch vor seiner Ernennung in der Gesamtkonferenz musste sich der Laatzener eines anderen Problems annehmen. Fünf der 3600 Berufsschüler waren am vorletzten Mittwoch an einer Schlägerei von etwa 30 Jugendlichen auf dem Lehrter Bahnhof beteiligt (siehe Kasten). Klaus will nach dem 1,64 Millionen Euro teuren Umbau der BBS zum Kompetenzzentrum für Berufe rund um das Thema „Mobilität“ nun den Qualitätsmanagementprozess vorantreiben. Im Rahmen der bereits vom kommissarischen Leiter Rüdiger Overfeld angestoßenen Entwicklung hat die Schule am Standort Berliner Ring, in der Handelslehranstalt und im Lehrter Fachgymnasium alles unter die Lupe genommen. Jetzt formulieren die Lehrer zunächst übereinstimmende Verhaltensregeln zum Umgang miteinander – eine Maßnahme, die mehr Konzentration auf den Unterricht ermöglichen soll.
Um der Papierflut Herr zu werden, investieren die Schulen rund 7000 Euro für ein Dokumenten-Managementsystem. Der Internetauftritt wird überarbeitet und das Intranet zielgruppenbeschränkt nach außen geöffnet, um den Informationsaustausch zu verbessern.
Den 1,3 Millionen Euro umfassenden Haushalt der Schule verwaltet der ehemalige Koordinator der Handelslehranstalt, Gerhard Wolf. Wolf war schon kommissarischer und ist jetzt offiziell stellvertretender Schulleiter der BBS.
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