Broschüre: Die Berufsbildenden Schulen der Region Hannover (PDF 3,5 MB)
Broschüre: Lehrstellenatlas 2012 (PDF 2,1 MB)
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Die Berufsbildenden Schulen Burgdorf-Lehrte (BBS) wollen mit einer so genannten Berufseinstiegsklasse die Ausbildungschancen für junge Leute ohne Schulabschluss verbessern.Burgdorf. Darüber lässt sich nicht hinwegsehen: Nur rund 60 Prozent der Absolventen des Berufsgrundbildungsjahres oder der Berufsfachschulen schaffen den Übergang in das duale Ausbildungssystem. Ein Grund dafür ist, dass 20 Prozent der Schüler gar nicht den eigentlich für diese beiden Schulformen notwendigen Hauptschulabschluss vorweisen können.Das Land steuert nun mit der Berufseinstiegsklasse (BEK) gegen. Wer die Klasse erfolgreich besucht, hat künftig den Hauptschulabschluss in der Tasche. Als eine von niedersachsenweit 33 Schulen hat die BBS Burgdorf-Lehrte vom Kultusministerium den Zuschlag für den zunächst auf zwei Jahre befristeten Schulversuch bekommen. Auch der Regionsausschuss hat zugestimmt.„Für diese Gruppe von Schülern gezielt Fördermaßnahmen zu ergreifen, wird sicher dazu führen, dass mehr Schüler den Hauptschulabschluss erreichen und so ihre Chancen auf dem Ausbildungsmarkt erhöhen“, freut sich Schulleiter Gerhard Klaus über den Zuschlag für das Ende August beginnende Projekt.In ganz Niedersachsen drängen die meisten Schüler ohne Hauptschulabschluss in die Bereiche Hauswirtschaft, Bau-, Holz- und Metalltechnik. Das ist auch in Burgdorf so. Die BBS will am Berliner Ring zwei Berufseinstiegsklassen mit je rund 20 Schülern einrichten, davon eine Technikklasse für die Ausbildungsbereiche Metall, Bau und Holz sowie eine Klasse für Hauswirtschaft und Ernährung.Klar ist mittlerweile auch, so der Schulleiter, dass vom nächsten Schuljahr an auch Zweiradmechaniker in Burgdorf unterrichtet werden. Noch bis Schuljahresende besuchen diese Schüler die Berufsschule in Seesen im Harz.
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