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Zu allen hier aufgeführten Berufen finden Sie detaillierte Informationen beim Bundesinstitut für Berufsbildung
www.bibb.de --> Bundesinstitut für Berufsbildung
Stand Juli 2011
A. Die Ausbildung im dualen
System: Betrieb - Berufsschule
In Deutschland wird die berufliche Ausbildung einerseits von den Betrieben und
andererseits durch die staatlichen berufsbildenden Schulen getragen.
Diese Ausbildung sichert die Vermittlung von praxisbezogenen beruflichen
Fertigkeiten und überbetrieblich gültigen beruflichen und allgemein bildenden
Kenntnissen und Fertigkeiten. Berufliche Bildung findet also an den zwei
Lernorten statt: Betrieb und Berufsschule (duales System).
Die Berufsschule gliedert sich in die Grundstufe (1. Ausbildungsjahr) und die
Fachstufen (zweites, drittes und evtl. viertes Ausbildungsjahr).
Folgende Berufe werden am Standort Berliner Ring 28, 31303 Burgdorf (Zentrale) ausgebildet:
Berufsfeld Bautechnik
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Maurer/in
Berufsfeld Elektrotechnik/Informatik
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IT-System-Elektroniker
Berufsfeld Ernährung
·
Bäcker/in
·
Fachverkäufer/in Nahrungsmittelhandwerk,
Schwerpunkt Bäckerei
·
Fleischer/in
·
Fachverkäufer/in im Nahrungsmittelhandwerk, Schwerpunkt
Fleischerei
Berufsfeld Fahrzeugtechnik
·
Berufskraftfahrer / -in
·
Fahrradmonteur / -in
·
Kraftfahrzeugmechatroniker / -in Schwerpunkt
Pkw-Technik
·
Kraftfahrzeugmechatroniker / -in Schwerpunkt
Nutzfahrzeugtechnik
·
Kraftfahrzeugmechatroniker / -in Schwerpunkt
Motorradtechnik
·
Mechaniker / -in der Land- und
Baumaschinentechnik
·
Mechaniker /
-in für Reifen- und Vulkanisationstechnik
·
Zweiradmechaniker / -in
Berufsfeld Gesundheit
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Medizinische/r Fachangestellte/r
·
Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r
Berufsfeld Holztechnik
·
Tischler/in
Berufsfeld Körperpflege
·
Friseur/in
Sonstige anerkannte Ausbildungsberufe
·
Eisenbahner/in im Betriebsdienst
·
Fachkraft im Fahrbetrieb
·
Servicefahrer/in
·
Werkstatt für Menschen mit Handicap
Folgende Berufe werden am Standort Vor dem Celler Tor 74, 31303 Burgdorf (Handelslehranstalt
(HLA) ausgebildet:
Berufsfeld Wirtschaft:
·
Automobilkauffrau / -mann
·
Kauffrau / -mann für Spedition und
Logistikdienstleistung
·
Kauffrau / -mann für Verkehrsservice
·
Kauffrau / -mann im Einzelhandel
·
Verkäufer / -in
·
Kauffrau / -mann im Groß- und Außenhandel
·
Tankwart / -in
B. Die Ausbildung in der
Berufsschule
Der Berufsschulunterricht läuft je nach Ausbildungsdauer des
Berufes zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. In der Grundstufe dauert der
Unterricht 18 Std pro Woche und in den Fachstufen jeweils 9 Stunden pro Woche.
Der Unterricht wird in den meisten Berufen in Teilzeitform angeboten, d.h. im
1. Ausbildungsjahr findet er an zwei Tagen in der Woche und in den folgenden
Ausbildungsjahren an einem Tag pro Woche statt. In wenigen Berufen mit einem
größeren Einzugsbereich findet Blockunterricht statt, d. h. der Unterricht wird
in zusammenhängenden Zeitabschnitten von mehreren Wochen im Wechsel mit
mehreren Monaten betrieblicher Ausbildung angeboten.
Der Besuch der Berufsschule ist für alle Auszubildenden (ohne Altersbegrenzung!)
gemäß dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und dem Nds. Schulgesetz (NSchG) verpflichtend.
Hierfür wird die / der Auszubildende von ihrem / seinem Ausbildungsbetrieb freigestellt.
Der Unterricht umfasst gemäß den Bestimmungen folgende Lernbereiche (die Lernfelder
werden hier nicht genannt):
Berufsübergreifender Lernbereich mit
den Fächern:
·
Deutsch / Kommunikation
·
Englisch / Kommunikation
·
Politik
·
Sport
·
Religion bzw. Werte und Normen
Berufsbezogener
Lernbereich mit den jeweiligen Lernfeldern
Der Unterricht findet handlungsorientiert statt.
Handlungsorientierung in der Berufsschule bedeutet: Welche Situationen sind die
für die Berufsausübung bedeutsam? Die beruflichen Handlungen werden in der
Berufsschule möglichst selbst ausgeführt oder aber gedanklich
nachvollzogen (simuliert). Handlungen werden möglichst selbständig geplant,
durchgeführt, überprüft, korrigiert und bewertet.
Lernfelder sind thematische Einheiten, die sich an den
Tätigkeitsfeldern des jeweiligen Berufes orientieren.
Aufgrund der Wirtschaftsstruktur unseres Einzugsgebietes sind die Handwerksbetriebe,
vertreten durch die einzelnen Innungen, unsere bedeutendsten Ausbildungspartner.
Bei der Kreishandwerkerschaft Burgdorf - ein Zusammenschluss von einzelnen
Innungen - oder bei der Handwerkskammer Hannover (HWK Hannover) erhalten
Ratsuchende ebenso Auskünfte über das Angebot an Ausbildungsplätzen wie bei der
Industrie- und Handelskammer Hannover (IHK Hannover). Das Jobcenter bei der
Region Hannover oder die Agentur für Arbeit in Burgdorf und Lehrte bieten
ebenfalls Informationen und Beratungen an.
Etwa nach der Hälfte der Ausbildungszeit findet eine Zwischenprüfung statt, die
bereits in vielen Berufen als Teil der sogenannten „gestreckten
Abschlussprüfung“ gilt.
Am Ende der Ausbildung legen die Auszubildenden vor den zuständigen Kammern
(z.B. Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer, Ärztekammer usw.) oder Innungen
eine praktische und theoretische Abschlussprüfung ab.
Nach bestandener Prüfung erhalten die Auszubildenden je nach Ausbildungsberuf
den Facharbeiterbrief oder den kaufmännischen Gehilfenbrief. Von der
Berufsschule erhalten die Auszubildenden in Verbindung mit den oben erwähnten
Zertifikaten den Sek I -Realschulabschluss bzw. mit entsprechendem
Notendurchschnitt den Erweiterten Sek I - Abschluss.
In der Wirtschaft rechnen Fachleute in den kommenden Jahren mit folgenden Entwicklungen:
·
Rückgang unqualifizierter Arbeitsplätze
·
schneller Wandel zur Dienstleistungsgesellschaft
·
Veränderungen in der Arbeitsorganisation
(Prozessorientierung)
·
ganzheitliche Aufgabenwahrnehmung
·
Kundenorientierung
Darauf bereiten wir Sie in einer Berufsausbildung vor. Daher
ist es vorgeschrieben, dass Sie neben Ihrer Ausbildung im Betrieb auch zur Berufsschule
kommen!
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