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Betriebsbefragung
– Auswertung -


Broschüre:
Die Berufsbildenden
Schulen der
Region Hannover

(pdf 21,9 MB)


Berufsschule - Duales System

In Deutschland erfolgt die Berufsausbildung vorwiegend im Dualen System. Unter diesem Bildungsbegriff versteht man die Ausbildung an zwei Lernorten: in einem Betrieb und der Berufsschule. Der praktische Teil der Ausbildung findet vorwiegend in den Betrieben und der theoretische Teil der Ausbildung vorwiegend in der Berufsschule statt.


Die Berufsschule gliedert sich in die Grundstufe (l. Ausbildungsjahr) und die Fachstufen (2. und 3. Ausbildungsjahr). Das 1. Ausbildungsjahr kann bzw. muss in einigen Berufsfeldern durch eine einjährige Vollzeitausbildung an der Berufsschule in Form einer Berufsfachschule ersetzt werden. In den Grundstufen werden Grundkenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, die sich auf das jeweilige Berufsbild beziehen.


An der HLA wird das Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung angeboten. Folgende Ausbildungsberufe werden beschult:


Automobilkauffrau/-mann
Kauffrau/-mann für Spedition und Logistikdienstleistung
Kauffrau/-mann für Verkehrsservice
Kauffrau/-mann im Einzelhandel
Kauffrau/-mann im Groß- und Außenhandel
Verkäufer/-in
• Tankwarte

Der Berufsschulunterricht beträgt grundsätzlich 12 Stunden pro Woche über die Dauer der Ausbildung. Zwecks effektiver Nutzung der in der Ausbildungsdauer zur Verfügung stehenden Zeit sind wir bemüht, entsprechend der Vorschrift in der Grundstufe 18 Std/Woche und in den Fachstufen 9 Std/Woche zu erteilen. Diese finden entweder in Teilzeitform, d.h. im 1. Ausbildungsjahr an zwei Tagen in der Woche und in den folgenden Ausbildungsjahren an einem Tag in der Woche oder im sogenannten Blockunterricht statt, d. h. der Unterricht wird in zusammenhängenden Zeitabschnitten erteilt.

Der Besuch der Berufsschule ist für alle Auszubildenden verbindlich. Hierfür wird der Auszubildende von seinem Betrieb freigestellt.


Der Unterricht gliedert sich wie folgt:


Allgemeiner Lernbereich
• Deutsch/Kommunikation
• Englisch/Kommunikation
• Politik
• Sport
• Religion bzw. Werte und Normen

Berufsspezifischer Unterricht - gegliedert in Lernfelder

Obwohl der Eintritt in eine duale Berufsausbildung formal keinen schulischen Abschluss erfordert, ist aufgrund der Anforderungen für die meisten Berufe mindestens der Hauptschulabschluss, bei einigen Berufen sogar der Realschulabschluss bzw. das Abitur geboten.

Am Ende der Ausbildung legen die Auszubildenden vor den zuständigen Kammern eine Abschlussprüfung ab. Nach bestandener Prüfung erhalten sie von der zuständigen Kammer ein Prüfungszeugnis nach § 37 BBiG. Von der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler je nach Notendurchschnitt und in Verbindung mit den oben erwähnten Zertifikaten den Sek. I -Realschulabschluss bzw. den erweiterten Sek. I-Abschluss. Sofern bei Eintritt in die Ausbildung der Sek. I-Realschulabschluss vorliegt, kann bei Besuch von Zusatzkursen die Fachhochschulreife erworben werden.

Unsere Partner im Dualen System
Das Duale System fordert eine enge Zusammenarbeit zwischen der Berufsschule und den ausbildenden Partnern. Dies sind neben den Ausbildungsbetrieben die zuständigen Kammern. Sowohl die IHK (www.IHK.de) als auch die HWK (www.handwerk.de) bieten auf ihren Internetseiten viele Informationen zu Ausbildungsberufen und geben Auskunft über das aktuelle Angebot an Lehrstellen.

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